ARTIST OF THE MONTH: VICIOUS RUMORS

November 2012: The US Metal Legend Is Still Alive!


Foto: Martin Brandt

1979 (!!) gründete Geoff Thorpe (g) in San Francisco seine Band VICIOUS RUMORS. Nach ein paar Samplebeiträgen (u.a. auf ‚U.S. Metal’ Vol. III und Vol. IV) erschien 1985 das erste Album ‚Soldiers Of The Night’, das bis heute als US Metal Klassiker gilt.

Aber erst mit dem zweiten Werk ‚Digital Dictator’ konnte Geoff das „klassische Line Up“ um sich scharen, dass sich neben Gitarrist Mark McGhee und Basser Dave Starr vor allem durch Sänger Carl Albert (ex-RUFFIANS, ex-VILLAIN) definierte. 1990 erschien ein selbstbetiteltes Album beim Branchenriesen Atlantic Records, dem 1992 ‚Welcome To The Ball’ folgte. Es schien so, als ob die Band auf dem Wege zum absoluten Durchbruch war, aber nach dem nur in Japan erschienenen Live-Werk ‚Plug In And Hang On: Live In Tokyo’ gab es den ersten Rückschlag für VICIOUS RUMORS. Geoff erkrankte am Carpal Tunnel Syndrome und Bassist Dave Starr verließ die Band. Mit dem gesundeten Bandleader und einem neuen Basser (Tommy Sisco, ex-VILLAIN) veröffentlichten VICIOUS RUMORS 1994 ‚Word Of Mouth’ - allerdings nicht mehr bei Major Atlantic, sondern beim Indie Rising Sun. Am Ende der Tour zu diesem Werk nahm auch Mark McGhee seinen Hut und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, passierte am 22.04.1995 die Katastrophe: Sänger Carl Albert wurde in einen Autounfall verwickelt und verstarb. 

Andere Bands wären an dieser Tragödie zerbrochen, aber nicht VICIOUS RUMORS. Mit der Live-CD ‘A Tribute to Carl Albert’ und dem Video ‘The First Ten Years’ zollte man dem grandiosen Sänger Respekt.  Da es den verbliebenen Mitgliedern unmöglich erschien, einen geeigneten Ersatz für den verstorbenen Frontmann zu finden, übernahm Geoff Thorpe selber den Gesang auf dem 1996er Album ‚Something Burning’ (eine menschlich verständliche, aber musikalisch fragwürdige Entscheidung). Auf ‚Cyberchrist’ (1998) vertraute die Band dann Brian O’Connor das Mikro an, aber nach dem Album verließen der neue Sänger, sowie Drummer Larry Howe (der seit dem Debüt Album dabei war) und Bassist Tommy Sisco die Band. 2001 erschien ‚Sadistic Symphony’ also nicht nur mit neuem Sänger (Morgan Thorn, der schon kurz nach der Veröffentlichung des Album durch den Rückkehrer Brian O’ Connor ersetzt wurde), sondern mit komplett neuer Mannschaft.

Fünf Jahre später hatte sich das Besetzungskarussell erneut gedreht, Larry Howe und Dave Starr waren wieder an Bord und als Sänger konnte man für ‚Warball’ HELSTAR Sirene James Rivera gewinnen. Nach einigen stilistischen Auswüchsen, fand man mit diesem Werk zum klassischeren VICIOUS RUMORS Stil zurück, der mit dem zehnten Album der Band: ‚Razorback Killer’ noch ausgebaut wurde.

2009 kam es beim Headbangers Open Air zu einer kurzen Live-Wiedervereinigung mit Gary St. Pierre (dem Sänger des Debüts) und 2011 konnten die Fans beim Keep It True Festival (fast) die klassischen VICIOUS RUMORS bestaunen. Neben Mark McGhee und Tommy Sisco war Kevin Albert, der Sohn von Carl Albert an Bord, der seinem Vater stimmlich sehr ähnelt.

Aber das waren nur kurzzeitige Live-Reunions, denn das aktuelle VICIOUS RUMORS Line Up besteht neben den Urgesteinen Geoff Thorpe und Larry Howe aus Stephen Goodwin (b), Brian Allen (v) und Bob Capka (g).

Der November ist einfach der perfekte Monat, um diese scheinbar unzerstörbare US Metal Legende zum „Artist Of The Month“ zu küren, denn am 26.11.2012 erscheint das neue Live-Album (inkl. zweier Studiocoverversionen: ‚Sign Of The Southern Cross’ von BLACK SABBATH und ‚Running Wild’ von JUDAS PRIEST (Review siehe hier: http://www.streetclip.tv/magazine/details/reviews/article/vicious-rumors-live-you-to-death/) und außerdem liegt auch der Geburtstag des Mannes, der von Anfang an die Zügel fest in der Hand hält - Gitarrist Geoff Thorpe - im November. Herzlichen Glückwunsch, Geoff! Auf viele weitere Jahre mit Dir und VICIOUS RUMORS!




12.11.12
Von: Martin Brandt
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