ARTIST OF THE MONTH: PARAGON

Oktober 2012 - Hamburgs Metal Legend strikes back!


Foto: Stefan Malzkorn

Andere Bands würden sich nach dem Ausstieg des Bandgründers, jahrelangen Bandkopfes und Hauptsongwriters vielleicht auflösen, aber nicht so Hamburgs Metal Urgestein PARAGON. Die melden sich vier Jahre nach ihrem letzten Album ‚Screenslaves’ mit dem Paukenschlag ‚Force Of Destruction’ zurück, welches die beiden schwächeren Vorgänger vergessen lässt.

Seit Anfang der Neunziger halten die Hansestädter die Flagge des traditionellen Metals hoch. Nach der ‚Into The Black’ EP (1994) und dem 95er Debüt ‚World Of Sin’ hat die Band um Gründer Martin Christian (g) mit ‚The Final Command’ (1998) ihren Sound gefunden, der maßgeblich von den zu dieser Scheibe eingestiegenen Jan Bünning (b) und Andreas Babuschkin (v) geprägt wird. Mit ‚Steelbound’, ‚Law Of The Blade’ und ‚The Dark Legacy’ haben PARAGON zwischen 2001 bis 2003 die vielleicht produktivsten und besten Jahre ihrer Karriere. Entscheidend dazu beigetragen hat ihr Produzent Piet Sielck (IRON SAVIOR), der der Band den perfekten Sound verpasste.

Während man mit ‚Revenge’ (2005) die Klasse noch halten kann, beginnt mit ‚Forgotten Prophecies’ (2007) ein schleichender Abstieg. Der langjährige Basser Jan Bünning nimmt seinen Hut und ohne ihn erscheint 2008 ‚Screenslaves’. Martin Christian hat sich mit KNEIPENTERRORISTEN ein zweites –finanziell sehr lukratives – Standbein geschaffen und auch der Wiedereinstig von Jan Bünning im Jahr 2009 kann der Kapitän nicht an Bord halten. 2010 verlässt er sein Baby PARAGON und die Band macht mit den beiden neuen Gitarristen Wolfgang Tewes und David Wiczorek (ex-STORMWARRIOR) weiter. Letzterer wird allerdings nach kurzer Zeit schon wieder durch Jan Betram ersetzt, so dass endlich wieder eine schlagkräftige Mannschaft beisammen steht.

Man besinnt sich auf die beste Ära der PARAGON Geschichte und holt sowohl Produzent Piet Sielck als auch Cover-Artist Dirk Illing wieder ins Team und mit neuem Plattenvertrag bei Napalm Records (Vertrieb über den Major Universal) stehen die Zeichen bei PARAGON im Jahre 2012 wieder auf Sturm und glücklicherweise ist das Ende Oktober erscheinende zehnte Studioalbum ‚Force Of Destruction’ auch wieder ein Werk geworden, dass an die musikalisch besten Momente der Hamburger erinnert.




08.10.12
Von: Martin Brandt
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