SACRED OATH – Twelve Bells

2017 (Angel Thorne) – Stil: Power / Prog / Modern Metal


Vom klassischen US-Stahl haben sich SACRED OATH seit ihrem selbstbetitelten 2009er-Album peu a peu verabschiedet. Die Reise in vermeintlich zeitgemäße Groovemetal-Gefilde führte die Conneticut-Kapelle um Sänger/Gitarrist Rob Thorne über das ordentliche 'World On Fire' (2010) und das eher schwache 'Fallen' (2013) zum passablen 'Ravensong' (2015), das bei aller instrumentalen Klasse zu wenig Hooks und Schlüssigkeit bot, um positiv im Gedächtnis zu bleiben.

Zumindest in Sachen Stringenz haben SACRED OATH auf 'Twelve Bells' zugelegt. Das neue Dutzend Lieder fließt ohne größere Brüche durch die 61 Minuten. Der Bass klingt markanter denn je, mit 'Bionic' haben Thorne & Co. sogar einen kleinen Hit an Bord, der bei Fans von THE ORGANIZATION und gemäßigteren MEGADETH für Wohlbehagen sorgen dürfte.

Auch METAL CHURCH und neuere FLOTSAM AND JETSAM kommen einem bei Kompositionen wie dem wirbelnden Titelstück, dem vergleichsweise straighten 'Demon Ize' und der abschließenden Powerballade 'The Last Word' in den Sinn. Letztere bildet mit ihrer Schwester 'Never And Forevermore' den Doppelgriff, an dem sich tolerante Nostalgiker festhalten können, sofern sie denn noch wollen.

Langeweile klingt definitiv anders. Gründliches Probehören sei Fans ohne Geldscheißer bei SACRED OATHs Neuer trotzdem dringend empfohlen - bevor's 13 schlägt.

(knappe 7 Punkte)




08.05.17
Von: Ludwig Krammer
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