CHURCH OF THE MACHINE – Same

2014 (Eigenproduktion) – Stil: Technical Death Metal / Djent


Nach 15 Jahren gemeinsamen Musizierens und drei mehr als beachtlichen Alben trugen die Innsbrucker Prog-Deather DIVINE TEMPTATION ihre Band kürzlich zu Grabe, um sogleich ein neues Baby namens CHURCH OF THE MACHINE (inspiriert vom gleichnamigen SYMPHONY X-Song?) aus der Taufe zu heben. Nun ist die selbstbetitelte erste EP erschienen. Und dieser Drei-Tracker könnte dem Quintett auch internationale Aufmerksamkeit bescheren.

Geboten wird der Sound, für den MESHUGGAH-Gitarrist Fredrik Thordendal einst die Bezeichnung „Djent“ kreierte: technisch anspruchsvoller Extrem-Metal mit synkopischen Acht-Saiten-Riffs, der dem aufgeschlossenen Hörer zwar schnell in Beine und Halswirbel fährt, ihn bei den besseren Genrevertretern aber erst bei intensivem Eintauchen wirklich belohnt.

CHURCH OF THE MACHINE wissen wie's geht. Die Tiroler lassen ihre Windstärke-Zwölf-Riffwellen geschickt von Townsend’schen Brisen kontern, während sich in der Tiefe schon das nächste Seebeben ankündigt. ‚Manifest‘ überzeugt mit schierer Kraft, ‚Fante écrivain‘ stellt die melodische Kapazität der Band ins Schaufenster.

Wenn man an CHURCH OF THE MACHINE etwas kritisieren kann, dann ist es der heisere, bisweilen an Martin van Drunen erinnernde „Gesang“ von Chris Rodens, dem es für höhere Weihen noch etwas an Abwechslung fehlt. Aber das ist Mäkeln auf hohem Niveau. Wer Bands wie BETWEEN THE BURIED AND ME, PERIPHERY und den erwähnten MESHUGGAH etwas abgewinnen kann, sollte nicht lange zögern und über die Homepage einen Downloadcode anfordern. Sehr vielversprechender Einstand, die Herrschaften!

(8 Punkte)

http://blog.churchofthemachine.net




02.08.14
Von: Ludwig Krammer
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