A.R. & Machines “The Art Of German Psychedelic (1970-74)”


Werkschau des innovativen Avantgarde-Projekts der frühen 70er Jahre von Achim Reichel. Das aufwändig gestaltete Zehn-CD-Boxset enthält neben den Fünf Originalalben fast fünf Stunden rare und unveröffentlichte Musik, ein neues Remixalbum („Virtual Journey“) sowie ein Hardcoverbuch mit vom Künstler selbst verfassten Linernotes.

Ein Glücklicher Zufall wurde zum Katalysator: Als er mit seiner neuen Akai X330D Bandmaschine herumspielte, entdeckte Achim Reichel im Hamburg der frühen 70er, dass er Sound-Landschaften aus Gitarrenechos bauen konnte. Er verbrachte Stunden in seinem Zimmer - die Kopfhörer auf den Ohren - und züchtete sein Gitarren-Orchester heran.

A.R. & Machines nahmen fünf Studioalben auf. Das Debut „Die grüne Reise“ wurde 1971 auf Kassette und Schallplatte veröffentlicht und mit großer Ratlosigkeit in Empfang genommen. Selbst die Presse fühlte sich nicht im Stande das Genre in eine Schublade zu stecken. Ein Meilenstein des Krautrock - eingefangen auf Tonband.

Cosmic Vibration und dessen „kosmischen Schwingungen“ - sich überlappende, verzerrte Gitarrenlicks, unterstützt von Live-Percussion und futuristischen Elektrosounds - bewegte Brian Eno in so großem Maße, dass er sein Soloalbum „Another Green World“ (Eine weitere grüne Welt) danach benannte.

Das Boxset A.R. & Machines “The Art Of German Psychedelic (1970-74)” enthält alle fünf Studioalben von 1971 bis 1974: „Die grüne Reise“, „Echo“, „A.R.3“, „A.R.4“ und „Autovision“. Fast fünfzig Jahre nach Erscheinungsdatum, nachdem sie von Achim Reichel zum Start seiner Solokarriere bewusst vom Markt genommen worden waren, bieten die Aufnahmen den ultimativen Einblick ins Schaffen eines der mysteriösesten Künstler des Krautrock.

Außerdem mit im Paket enthalten sind zwei Live-CDs, Live in Köln - im April 1973 fürs Radio aufgenommen und nach seiner Ausstrahlung von Achim Reichel vor dem Löschen gerettet - und Live in Krefeld, ein Privatmitschnitt eines begeisterten Fans auf dem German Rock Festival im September 1973.

Drei Bonus CDs mit unveröffentlichtem Material aus Reichels Bandarchiv vervollständigen das Set. Auf dem Album „Virtual Journey“, das Achim Reichel exklusiv für das Boxset produzierte, paart er alte Fundstücke aus den 70ern, mit modernen technischen Gegebenheiten. Damit gelingt ihm die Transformation von A.R. & Machines in die Gegenwart.

Des Weiteren eine Zusammenstellung erster Remix-Versuche von 1996, die Reichel auf dem Höhepunkt seiner Sangeskarriere zu seinem privaten Vergnügen bastelte und bis jetzt unter Verschluss hielt.

Zu guter Letzt gewährt „Warm-up in a Birdcage“ (Bonus A.R.4) Einblick in eine improvisierte Jam Session während der Studioaufnahmen zu A.R.4. Die Musiker hatten keine Ahnung, dass Produzentenlegende Conny Plank die Bandmaschine einfach laufen ließ, während sie sich zusammen warmspielten.

Neben den zehn CDs befinden sich in dem opulenten Boxset ein großformatiges 95-seitiges Hardcoverbuch mit seltenen Fotos und einer Autobiografie - Die A.R. & Machines Story - randvoll mit Anekdoten über Achim Reichels wilde Jahre in Hamburg und der Krautrock Szene.

Das Bonusmaterial enthält zudem eigenhändig von Reichel verfasste Notizen und schafft damit einen Kontext für die besondere Materie.

Am 15. September 2017 werden A.R. & Machines nach über 40 Jahren wieder ein Konzert in der bereits ausverkauften Elbphilharmonie in Hamburg geben.




17.08.17
Von: MH
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