JETHRO TULL – Stormwatch

(Chrysalis 1979)


JETHRO TULL bei den Forgotten Jewels? Wieso, weshalb, warum werden sich wohl viele fragen? Dies ist aber relativ einfach zu beantworten.

´Stormwatch´ war und ist als letztes 70er Album der Band relativ unbeliebt bei den Fans. Auch JETHRO TULL selbst haben die Platte immer sehr stiefmütterlich behandelt. Viele haben die Scheibe im Schrank stehen, auf die Frage wie ihnen denn das Album gefällt kommt aber oft nur ein Schulterzucken oder Antworten wie „die hab ich mir noch nie richtig angehört“. Ich muss ja zugeben, das ich ´Stormwatch´ auch sehr spät entdeckt habe. Irgendwann hat es aber Klick gemacht und für mich gehört das Album zu den Highlights in meiner Sammlung und steht bei mir auch innerhalb der JETHRO TULL – Diskographie weit oben. Über die Band selbst brauche ich denke nichts mehr zu schreiben.

´North Sea Oil´ hat alle TULL-Trademarks und ist doch irgendwie anders. Leichte Progressivität macht sich breit, versehen mit wunderbaren Melodien. Das folgende ´Orion´ ist ein Anspieltipp - Ein unglaubliches Stück Musik, episch, mächtig, grandios arrangiert und einem Refrain, der einem nicht mehr loslässt. `Home´ besticht durch schöne Akustikparts und ist eine sehr gefühlvolle, von Streichern unterstützte Ballade. Das über neun Minuten lange ´Dark Ages´ wurde in einem Forum mal als ´Proto Epic Kauz Metal´ bezeichnet. Das kann ich so unterschreiben. Dürfte auch einer der härtesten 70er Tracks der Band sein. ´Warm Sporran´, ein fast reines Instrumental ist wieder folkiger und hat etwas von einem Shanty. Genialer Drumsound. Bei ´Something On The Move´ wird es wieder rockiger. Tolle Gesangsmelodien und Ian Andersons Querflöte stechen bei diesem hervorragenden Song heraus. ´Old Ghosts´ ist ein tolles Beispiel wie man innerhalb eines Songs mehrfach von Melancholie zu Frohsinn wechseln kann. Ein Spoken Word Intro eröffnet ´Dun Ringill´ , ein schönes Stück Folk, einfach aber wirkungsvoll instrumentiert. ´Flying Dutchman´ ist sehr abwechslungsreich und pendelt zwischen balladesken und rockigen Klängen. Das Ende des Albums leitet ´Elegy´ ein. Ein schönes Folkrockinstrumental mit tollen Leads.

Das Album ist leicht und günstig zu bekommen. Zu den Bonustracks auf der Remaster-CD kann ich jetzt nichts sagen, da mir nur die LP vorliegt.




24.11.12
Von: Nikolaus „Rauberer“ Herrmann
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