MECHANICAL CABARET – Damaged gods
2009 (Major/ALIVE)
Style: Elektro-Pop

Es stimmt nicht immer aber oft. Wenn ich diverse Promos geschickt bekomme weiß ich ja nie was sich dahinter verbringt, also nehme ich automatisch die Band, deren Name mir am besten gefällt und auch diesmal lag ich richtig, denn „Mechanical cabaret“ hat doch was. Und die Musik des Ein-Mann Projektes Roi Robertson passt dazu auch ganz gut. Allerdings ist das hier nicht ganz einfach zu beschreiben, denn normaler Elektro-Pop ist das nicht, dazu sind einige Strukturen und Melodien doch etwas zu strange und an manchen Stellen bewusst etwas disharmonisch gehalten. Fast in jedem Song ist immer eine schräge Ecke eingebaut, was das ganze aber irgendwie symphatisch gestaltet. Leider habe ich hier eine falsche Tracklist, denn das was der gute Mann da von sich gibt passt nicht zu den Titeln – zumindest nicht deren Reihenfolge. Daher kann ich nur sagen, dass mir besonders „Careful careless“ und „Pretty fucked up“ (geht ab wie Sau) gefallen und zudem alle Songs die etwas schneller zur Sache gehen, aber nie in ganz harte Gefilde abdriften. Der gute Roi hat mit Sicherheit sehr viele CDs von Soft Cell und Heaven 17 im Schrank, denn sein Gesangsstil erinnert schon frappierend an Marc Almond und Glenn Gregory. Aber das passt erstaunlicherweise sehr gut zur Musik. Interessante CD, die aber eher den Oldschool Schwarzen gefällt denn den Cyberleutchen. Den Herrn sollte man im Auge behalten.<//font>
25.02.09
Chucky / Streetclip.TV
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