OWL CITY – Ocean eyes
2010 (Universal Music)
Style: Pop

Der Typ ist in Amerika ne ganz große Nummer und Fireflies war sogar eine Nummer 1 dort. Hierzulande kennt Adam Young eigentlich fast niemand. Auch wenn die o.g. Single in Deutschland relativ erfolgreich war, hat mich im Laden noch nie einer nach OWL City gefragt. Schade eigentlich, denn das Schnuckelchen macht wirklich Laune. Die Songs, musikalisch eine Mischung aus KEANE, Postal Service und Frazier Chrous mit gehörigem 80er Touch, sind sehr liebevoll und überwiegend elektronisch arrangiert. Zudem hat der gute Mann ein wirklich feines Gespür für eingängige Melodien. Die glasklare Stimme wird ab und an ganz leicht verzerrt, was als Stilmittel ebenfalls gut passt. Vorwerfen könnte man ihm höchstens, das hier wirklich nicht eine Kante drin ist. Alle Nummern sind zwar schön, aber auch durchaus ähnlich. Den von mir geliebten und während meiner musikalischen „Karriere“ favorisierten Keyboardglöckchenton benutzt er hin und wieder auch etwas zu oft, doch trotzdem will ich ansonsten nicht zu viel meckern, denn hier wird endlich einmal beweisen, dass Popmusik auch im Jahre 2010 kein Schimpfwort sein muss. Die Hitsingle gehört eigentlich zu den schwächeren Nummern des Albums, auf dem ich besonders The Bird and the worm, Hello Seattle und The Tip of the iceberg favorisiere. Zudem gibt es noch eine limitierte Ausgabe der CD, auf der sich nochmals 7 Tracks befinden von denen mir besonders Hot Air Balloon zusagt. Allerdings ist diese CD zur falschen Jahreszeit erschienen, denn eigentlich ist OCEAN EYES die ideale Sommerplatte, aber der kommt ja hoffentlich auch bald mal wieder.
19.02.10
chucky
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