SKELATOR - King Of Fear

2014 (Swords And Chains Records) - Stil: Heavy Metal


SKELATOR are back. Zurück im Rampenlicht. Zurück mit neun Kompositionen entgegen jedwedem Trend, aber mit einer aus jedem Ton herauszuhörenden Leidenschaft.

Obwohl die Gruppe schon über eineinhalb Dekaden ihren Schweiß unter all den Scheinwerfern der Bühnen triefen lässt, bringen sie erst jetzt ihr drittes abendfüllendes Werk heraus. Doch entscheidend sind nur die Lieder und mit diesen können SKELATOR mit der gesamten Konkurrenz mehr als nur mithalten.

Jason Conde-Houston singt erneut wie der kleine Metal-Gott, gemahnt mit seinem Timbre zumeist an Morby (SABOTAGE, DOMINE), Wunderkehlchen Gerrit P. Mutz oder an Meister Halford selbst - einfach nur zum Verlieben. Und das brillante Gitarrenduo Robbie Houston und Rob Steinway scheint sich die Seele aus dem Leib spielen zu wollen - mit Gitarrenmelodien - insbesondere in ´Sword Of The Dawn´ und ´Necromancer´ - zum mitsummen, mitsingen und jubilieren.

Schon mit dem Eröffnungsbanger `King Of Fear´ zeigen SKELATOR den Weg auf, den das Album beschreiten wird. Doch gleich hernach schicken sie den nächsten Mörder-Song `Stronger Than Steel´ ins Rennen und beweisen, dass sie immer noch eine weitere Steigerung parat haben. Die Fäuste bleiben unentwegt in der Höhe. Keine Luft, keine Zeit zum Verschnaufen, denn der großartige Refrain ("Ride like the wind, truth on my side, righteous my blade, blood on my mind, faster than light, heavier than hell, darker than death, stronger than steel") muss mit-geshoutet und das Gitarren-Solo zumindest mitgesummt werden. Genauso überschäumend brillant geht es in den Epics ´Sword Of The Dawn´ ("When the Runestaff calls I ride, to the end of space and time, I am Hawkmoon Duke of Klon, when they hear my name they’ll know, by the Black Jewel in my skull, and the Mad Gods amulet, by the broken Gates of Londra, and the Fall of Granbretan") und `Honor Is Life` weiter. Sattelt die Pferde und galoppiert in die Ferne. Über die Felder, durch die Wälder, dem Sonnenaufgang entgegen. `Honor Is Life´ scheint dabei mit seinem getragenen Rhythmus für die Ewigkeit kreiert zu sein und brennt sich geradezu ins Kleinhirn ein. `Temple Of The Witch´ zelebriert dagegen den Höhepunkt in einem fast doomigen Naturell, inklusive einer kleinen JUDAS PRIEST-artigen Bridge. Und dann wieder die Gitarren - diese überbordenden Gitarren. In ihrer heißblütigen Art und Weise, vollkommen ausufernd in ´Curse Of The Black Hand´ oder einfach nur wie in ´Raging Demon´ sägend, kreisend, durchdrehend oder mit dem klassischen PRIEST-Kracher `Test The Metal` hinfort blasend - Wahnsinn.

SKELATOR haben mit ´King Of Fear´ eines der besten klassischen Heavy Metal Alben des Jahres herausgebracht. Punkt.

(9 Punkte)




15.10.14
By: Michael Haifl
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